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Was bedeutet biokompatibel bei Kontaktlinsen?

Biokompatibel stammt vom ursprünglich griechischen Begriff “bios” = Leben+kompatibel = verträglich

Man spricht bei Kontaktlinsen von Biokompatibel, resp. der Biokompatibilität, wenn das Kontaktlinsenmaterial keinen negativen Einfluss auf das menschliche Auge hat!

Besonders relevant ist die Biokompatibilität bei Kontaktlinsen, da diese sich für einen längeren Zeitraum in direktem Augenkontakt befinden.
Die Zertifizierung der Biokompatibiklität von medizinischen Werkstoffen und Produkten erfolgt nach ISO 10993 1-12.
Zur Prüfung der Biokompatibilität werden verschiedene biologische Substanzen unter Laborbedingungen auf ihre Verträglichkeit im menschlichen wie auch im tierischen Körper (Auge) überprüft. Diese langwierigen Testreihen sind Bestandteil der weltweiten strengen Zulassung von Kontaktlinsen, gelten aber natürlich ebenso für Implantate und Medikamente allerart.

Es ist daher absolut zu Empfehlen sich ausschliesslich von Fachpersonen (Augenoptikern, Kontaktlinsenspezialisten) bei der richtigen Auswahl von Kontaktlinsen beraten zu lassen! Auch beim sptäteren Kauf der Kontaktlinsen sollte man nicht selber den Kontaktlinsentyp und somit das Kontaktlinsenmaterial wechseln. Billig Produtke aus Fernost, hinter denen sich kein Markenname versteckt, können sich meist diese teuren Zertifizierungen nicht leisten und unterliegen somit keiner Kontrolle!

Kaufen Sie daher Ihren Augen zu liebe ausschliesslich bekannte Markenprodukte – es hat seinen Sinn

…auch wenn wir an diesem Typ nichts verdienen :-)

Symptome der Bindehautentzündung

Ein typisches Anzeichen einer Bindehautentzündung sind die geröteten Augen, welche infolge der verstärkten Durchblutung im Sehorgan auftritt. Dadurch wird zudem ein Sekret abgesondert, das nach dem Schlafen die Augenlider verklebt. Ausserdem schwillt die Bindehaut an.

Je nach Krankheitsursache reagieren Erkrankte lichtempfindlich, haben beispielsweise Kopfschmerzen, Juckreiz oder ein Fremdkörpergefühl im Auge.

Als Vorsichtsmassnahme sollten sich Betroffene, die an einer Bindehautentzündung leiden, nicht die Augen reiben, da sich die Krankheit von einem auf das andere Auge ausbreiten kann. Zudem sind nur Einwegtaschentücher und eigene Handtücher zu benützen, um eine Übertragung auf andere Menschen zu vermeiden.
Regelmässiges Händewaschen ist ebenfalls ratsam und wirkt auch präventiv. Ausserdem müssen Betroffene auf Kontaktlinsen verzichten, bis die Entzündung abgeheilt ist. Jeder Linsenträger sollte deshalb immer eine Reservebrille sein Eigen nennen können!

Um die Ursache festzustellen, wird ein Besuch beim Augenarzt notwendig. Dieser kann andere schwerwiegende Augenkrankheiten ausschliessen, bei denen beispielsweise ein gerötetes Auge ebenfalls ein Symptom ist. Zudem entscheidet er über die weitere Behandlung. Allergische Reaktionen verschwinden beispielsweise, sobald der auslösende Reiz wegfällt. Ein Medikament ist in der Regel nicht notwendig. Auch bei Viren in Kombination mit einer Erkältung sollte man nicht medikamentös therapieren. Bakterielle Infektionen erfordern dagegen meist Antibiotika-haltige Augentropfen oder -salben.

Sollten Sie nicht gleich den Gang zum Augenarzt wagen wollen, so gehen Sie zumindest zu Ihrem Optiker des Vertrauens, auch er wird Ihnen eine “Erste-Hilfe” geben können mit seinem Fachwissen und Sie falls nötig zu einem Augenarzt schicken!