Der Graue-Star, Katarakt genannt

Die Augenlinse besteht aus einem möglichst gleichmässig transparenten Material, das an verschiedenen Stellen unterschiedliche Dichten oder Eintrübungen haben kann.

Nehmen diese milchig-weissen Eintrübungen zu
(meist in fortgeschrittenerem Alter),
spricht man von einer Katarakt oder einem grauen Star.

Er verursacht eine zunehmend neblige Wahrnehmung und eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit. Am häufigsten – fast alle alten Menschen sind mehr oder weniger Stark betroffen – ist die Alterskatarakt (Katarakta senilis), es gibt, wesentlich seltener, aber auch angeborene Formen (Katarakta congenita). Möglich sind Katarakte auch aufgrund einer Verletzung (Katarakta traumatica) der Linse, als Folge der Zuckerkrankheit (Katarakta diabetica) oder einer Entzündung des Auginnern (Katarakta complicata). Als weitere mögliche Ursachen bzw. krankheitsfördernde Umstände gelten Linsenstoffwechselstörungen, Mangelernährung und eine Übermässige Bestrahlung mit ultraviolettem Licht! (Gute Sonnenbrillen sind nicht nur als modischer Hingucker wichtig…)

Die Linsentrübung selbst kann nicht behandelt werden. Für ein gutes Sehvermögen werden die Linsen heute herausoperiert und durch eine Implantatlinse ersetzt. Als Ersatzlinsen können aber auch Kontaktlinsen oder, wie v.a. früher, Brillengläser (Starbrille) verwendet werden.

Der Grüne-Star, Glaukom genannt

Mit Grüner Star oder Glaukom wird eine Gruppe von Erkrankungen bezeichnet, die zu irreversiblen Schädigungen von Sehnerv und Sehvermögen führen können.

Obwohl Glaukome mit zunehmendem Alter häufiger vorkommen, lässt sich noch nicht genau sagen, warum jemand auf diese Weise erkrankt. Beruf, Lebensgewohnheiten und Ernährung haben nach heutigem Kenntnisstand mit der Entstehung eines Glaukoms wenig bis nichts zu tun. Kurzsichtige sind tendenziell eher betroffen, zudem ist die Veranlagung zur Glaukom-Erkrankung erblich. Bei Betroffenen in der Familie sollte man den Augeninnendruck sowie den Gesundheitszustand des Auges generell regelmässig kontrollieren lassen (mindestens einmal pro Jahr).

Abgesehen vom akuten Glaukom verläuft diese Krankheitschleichend und in den allermeisten Fällen völlig schmerzfrei. Sie wird oft erst im fortgeschrittenen Stadium als Sehverschlechterung bemerkt, da sie zunehmende partielle Ausfälle am Rand des Gesichtsfeldes bewirkt, die vom Gegenauge anfänglich kompensiert werden können. Unbehandelt kann ein Glaukom zum völligen Sehverlust führen!

Glaukom mit erhöhtem Augeninnendruck
Die Überwiegende Mehrheit aller Glaukomfälle sind mit einem erhöhten Augeninnendruck verbunden. Dieser Druck im Innern des Auges sorgt dafür, dass der Augapfel formstabil bleibt. Nun kann es vorkommen, dass das Kammerwasser im vorderen Augenbereich (eine Flüssigkeit, die den Bereich zwischen Linse und Hornhaut umspült und laufend neu gebildet wird) nicht oder nur erschwert abfliessen kann. Dieser Stau bläht den vorderen Augenbereich, was den Druck im Inneren des Auges erhöht und mittelfristig Schädigungen von Sehnervenfasern aus dem peripheren Bereich der Netzhaut mit sich bringt. Die Behinderung des Kammerwasserabflusses kann mit Medikamenten, in Ausnahmefällen auch operativ behoben werden.

Folgeschädigungen an Netzhautund Sehnerv sind hingegen irreversibel – eine Behandlung kann diese Entwicklung nur aufhalten oder verlangsamen. Auch bestimmte Medikamente haben Einfluss auf den Augeninnendruck. So haben Patienten, die wegen Rheuma oder Allergien über längere Zeit Kortison-Präparate einnehmen ein etwas häufigeres Glaukom-Risiko. Eine frühzeitige Erkennungdes Glaukoms ist daher sehr wichtig. Je früher die Behandlung einsetzt, desto geringer fallen die Auswirkungen aus.

Die passende Korrektur-Sonnenbrille beim Autofahren

Kennen Sie das: Da freut man sich auf die Sonne (ob Sommer oder Winter), auch das Autofahren wird dadurch wieder vermeindlich sicherer – einfach ne gute Sonnenbrille und los!

Oft ist die Sonnenbrille aber dann doch zu dunkel, oder zu hell?!? Ach ja, da gibt es ja so Gläser die dunkler oder heller werden mit dem Licht – sog. phototrope Gläser! Also ne perfekte Sache…irgendwie doch nicht…die dunkeln und hellen so schlecht auf…

Es gibt Abhilfe: Polarisierende Sonnenschutzgläser die dünkler oder heller werden, speziell für Fahrzeuglenker!
Der Polarisationsfilter im Sonnenschutzglas bewirkt, dass Licht, welches von spiegelnden Oberflächen, wie z.B. nassen Strassen, dunkel glänzende Autolacke, Wasseroberflächen beim Segeln oder Surfen, absorbiert wird und deshalb nicht mehr zur störenden Blendung führt.
Bis anhin gab es entweder polarisierende Sonnenschutzgläser oder phototropen Gläser (abdunkelnde). Erst seit kurzem ist das DriveWear verfügbar, welches sich, wie der Name schon verrät, speziell an Autofahrer richtet.

DriveWear Autofahren mit Sonnenschutz

Die Technik:
Drivewear kombiniert die Vorteile einer Polarisation mit den Vorzügen phototropen, also selbsttönenden Brillegläsern.
Was muss man sich nun darunter vorstellen?
Das Drivewear Glas ist ein polarisierendes Glas mit einer Grundtönung von 68%. Die Gläser wirken kontraststeigernd und nehmen dem Autofahrer die Blendung.

Der Clou:
Trifft sichtbares Licht auf die Gläser, so reagieren diese und werden dunkler – auch hinter der Windschutzscheibe! Die Tönung beträgt dann ca. 78%.
Befindet man sich jedoch im Freien so dunkelt sich auf Grund der direkten UV-Strahlung das Glas noch weiter ein! Dann erreicht die Drivewear Brille ihre volle Tönung von 88%.

Die Vorzüge:
Das Drivewear Glas richtet sich speziell an Autofahrer, resp. an alle, die ein Fahrzeug bewegen.
Die Kontraststeigerung des Glases gepaart mit einer selbsttönenden Fläche, die selbst hinter der Windschutzscheibe reagiert, erhöht erheblich die Sicherheit im Strassenverkehr.